Dienstag, 26.06.2018: „Kampf dem Klimawandel“ Teil 2

KARLSRUHE: Dienstag, 26. Juni 2018, 19:30 Uhr barrio137 (Luisenstraße 31, KA Südstadt)

Dienstag, 08.05.2018: „Kampf dem Klimawandel“

Energiepolitik als Menschenrettung

Diskussionsveranstaltung

KARLSRUHE: Dienstag, 08. Mai 2018, 19:30 Uhr
barrio137 (Luisenstraße 31, KA Südstadt)

Wieder einmal fand eine UN-Klimakonferenz statt, diesmal in Bonn. Wieder wurde die „Klimakatastrophe“ beschworen. Wieder wurde gefeiert: Fast alle Staaten stellen sich seit Paris ihrer Verantwortung für dieses „Menschheitsproblem“! Und wieder wurde gleichzeitig bekanntgemacht: Ungeachtet aller Katastrophenszenarien steigt die CO2-Emmission weltweit. Gerade die „großen Industrienationen“ blasen munter weiter „Treibhausgase“ in die Luft. Insbesondere auch der Gastgeber Deutschland wird seine Emissionsziele verfehlen.
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Dienstag, 10.04.2018: Deutschland 2018: Milliardengewinne und Arbeitsplatzabbau – Wie passt das zusammen?

KARLSRUHE: Dienstag, 10. April 2018, 19:30 Uhr
barrio137 (Luisenstraße 31, KA Südstadt)

Z. B. Siemens: Im November 2017 gibt das Unternehmen seine Geschäftszahlen (83 Milliarden Euro Umsatz, mehr als 6 Milliarden Euro Gewinn) bekannt und kündigt zugleich die Schließung mehrerer durchaus profitabler Werke inklusive der Streichung einiger tausend Arbeitsplätze in Deutschland an. Zu der öffentlichen Empörung, dass Gewinne und Entlassungen doch nicht zusammen gehen, meldet sich Siemens unter anderem mit folgendem Statement zu Wort:

„Siemens hat einen Milliardengewinn erwirtschaftet und will trotzdem Arbeitsplätze abbauen und Standorte schließen. Wie passt das zusammen? Das mag nach einem Widerspruch aussehen, ist aber keiner.“ (FAQ zur ‚Restrukturierungsdebatte‘, siemens.com)

Siemens und die Öffentlichkeit werden sich im Laufe der Debatte einig: Die Abhängigkeit der betroffenen Arbeitskräfte von ihren Arbeitsplätzen begründet keinen sozialen Auftrag an erwirtschaftete Milliardenüberschüsse. Mehr noch: Die Debatte gerät zu einer Aufklärung darüber, was unter dem Stichwort „wirtschaftliche Vernunft“ gefasst wird, also wie das Geschäft mit und der Lebensunterhalt aus abhängiger Arbeit zusammengehören.

Wir wollen die Argumente der Debatte um den ‚Fall Siemens‘ prüfen und dabei folgende Frage klären:
Was soll daran eigentlich einleuchten?

Zur Vorbereitung empfehlen wir folgenden Artikel:
Verstimmung zwischen dem deutschen Musterkonzern und seinen Liebhabern: Öffentliche Kritik und Antikritik am ‚Fall Siemens‘

GegenStandpunkt 1-18
Artikel im Internet verfügbar

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Wie wird gedacht in einer akademischen Disziplin, die kapitalistische Ausbeutung als Lehrberuf im Angebot hat und sich damit allergrößter Nachfrage erfreut?

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Dienstag, 13.03.2018: Freiheit – der höchste Wert bürgerlicher Gemeinwesen III

Diskussionsveranstaltung 3. Termin

KARLSRUHE: Dienstag, 13. März 2018, 19:30 Uhr
barrio137 (Luisenstraße 31, KA Südstadt)

Freiheit und Gleichheit sind die höchsten Werte unsere Gesellschaft. Entsprechend der Verfassung bilden sie die Basis des gesellschaftlichen Zusammenlebens, auf der sich jeder um seine persönlichen Interessen kümmern kann.
Wenn dies vielen nicht gelingt und die Verwirklichung der Interessen sehr unterschiedlich ausfällt, werden dafür allenfalls die mangelnde Verwirklichung von Freiheit und Gleichheit verantwortlich gemacht.
Angesichts dessen, dass die Interessen vieler trotz großer Anstrengungen nicht zum Zuge kommen, lohnt es sich, einmal über die Gründe und damit auch über die Grundprinzipien dieser Gesellschaft nachzudenken.

Nach der Analyse der ökonomischen Freiheit setzen unsere Diskussion mit der politischen Freiheit fort.

(Neueinstieg ist möglich)

Dienstag, 23.01.2018: Freiheit – der höchste Wert bürgerlicher Gemeinwesen II

Diskussionsveranstaltung 2. Termin

KARLSRUHE: Dienstag, 23. Januar 2018, 19:30 Uhr
barrio137 (Luisenstraße 31, KA Südstadt)

Freiheit und Gleichheit sind die höchsten Werte unsere Gesellschaft. Entsprechend der Verfassung bilden sie die Basis des gesellschaftlichen Zusammenlebens, auf der sich jeder um seine persönlichen Interessen kümmern kann.
Wenn dies vielen nicht gelingt und die Verwirklichung der Interessen sehr unterschiedlich ausfällt, werden dafür allenfalls die mangelnde Verwirklichung von Freiheit und Gleichheit verantwortlich gemacht.
Angesichts dessen, dass die Interessen vieler trotz großer Anstrengungen nicht zum Zuge kommen, lohnt es sich, einmal über die Gründe und damit auch über die Grundprinzipien dieser Gesellschaft nachzudenken.

Wir setzen unsere Diskussion mit der politischen Freiheit fort.

(Neueinstieg ist möglich)

Dienstag, 09.01.2018: Freiheit – der höchste Wert bürgerlicher Gemeinwesen

Diskussionsveranstaltung

KARLSRUHE: Dienstag, 09. Januar 2018, 19:30 Uhr
barrio137 (Luisenstraße 31, KA Südstadt)

Freiheit und Gleichheit sind die höchsten Werte unsere Gesellschaft. Entsprechend der Verfassung bilden sie die Basis des gesellschaftlichen Zusammenlebens, auf der sich jeder um seine persönlichen Interessen kümmern kann.
Wenn dies vielen nicht gelingt und die Verwirklichung der Interessen sehr unterschiedlich ausfällt, werden dafür allenfalls die mangelnde Verwirklichung von Freiheit und Gleichheit verantwortlich gemacht.
Angesichts dessen, dass die Interessen vieler trotz großer Anstrengungen nicht zum Zuge kommen, lohnt es sich, einmal über die Gründe und damit auch über die Grundprinzipien dieser Gesellschaft nachzudenken.

Wir wollen mit der Freiheit beginnen.

Dienstag, 28.11.2017: Der Sozialstaat

Notwendigkeit und Leistung staatlicher Betreuung der modernen Armut

KARLSRUHE: Dienstag, 28. November 2017, 19:30 Uhr
barrio137 (Luisenstraße 31, KA Südstadt)

Die deutsche Wirtschaft ist produktiv wie nie.

Gleichzeitig häufen sich Berichte über die zunehmende Armut.

Wirtschaftliche Erfolge und ein sorgenfreies Leben fallen in der Marktwirtschaft offensichtlich nicht zusammen.

Immerhin: Die Armut wird nicht geleugnet – und auch nicht ignoriert. Der Staat kümmert sich um sie, ergänzt die Marktwirtschaft um das Soziale, betätigt sich als Sozialstaat und macht aus der wirtschaftlichen Konkurrenz die soziale Marktwirtschaft.

Und das schon fast 70 Jahre. Beseitigt hat das die Armut nicht. Vielmehr ist ihre Betreuung eine Daueraufgabe des Staates – die auch nicht unumstritten ist.

Deshalb wollen wir folgendes zur Diskussion stellen:

  • Warum gehört zu einer erfolgreichen Wirtschaft ein Prekariat?
  • Was leiste der Sozialstaat für seine Betreuungsfälle?
  • Was ist das Soziale an der sozialen Marktwirtschaft?
  • Dienstag, 10.10.2017: Wählen ist verkehrt

    Die Wahl – Eine Sternstunde demokratischer Herrschaft

    KARLSRUHE: Dienstag, 10. Oktober 2017, 19:30 Uhr
    barrio137 (Luisenstraße 31, KA Südstadt)


    Flyer

    Die nationale Führung lässt wählen – Das Volk bekommt, was es immer bekommt: Eine neue Regierung

  • Worum ging es also bei der Wahl?
  • Was leistet sie für die politische Herrschaft in der Demokratie?
  • und was für den Wähler?
  • Die Klärung dieser Fragen wird ergeben, warum in der Demokratie so viel Wert auf die Beteiligung des Volkes bei der Auswahl der politischen Führung gelegt wird – und woran die Freiheit des Wählens ihre Grenzen hat.

    „Wählen ist verkehrt“ – Warum ist „Nicht-Wählen“ nicht die Alternative?

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    Dienstag, 11.07.2017: Trumps „America first“ gegen den Rest der Welt

    Klarstellungen über die Ekelhaftigkeiten unserer globalen Wirtschaft

    KARLSRUHE: Dienstag, 11. Juli 2017, 19:30 Uhr
    barrio137 (Luisenstraße 31, KA Südstadt)

    – In Deutschland heißt es, Donald Trump zerstöre mit seinem Protektionismus die Grundlagen und Prinzipien des freien Welthandels, der die Voraussetzung für allgemeinen Wohlstand sei. Und die gigantischen deutschen Außenhandelsüberschüsse, an denen sich Trump stört, die Deutschland zu einer ökonomischen Weltmacht machen, sollen bloß ein für Deutschland schöner, für die USA jedenfalls nicht zu beanstandender Nebeneffekt von höheren Prinzipien sein, um die es „uns“ eigentlich geht und auch den USA gefälligst (wieder) zu gehen habe?
    – Trump habe Unrecht mit seiner Kritik, dass der Euro vor allem ein deutsches Konkurrenzprojekt gegen die USA sei. Aber wie passt es zu diesem Dementi der anti-amerikanischen Stoßrichtung des Projekts Europa, dass gleichzeitig die Einheit Europas neu beschworen wird und die deutsche Kanzlerin schon mal zur neuen Führerin des Westens ausgerufen wird?
    – Trump sei in seiner Außenpolitik dilettantisch und unberechenbar. Aber warum soll die Außenpolitik der amerikanischen Weltmacht eigentlich ihren Zweck und ihr Gütekriterium darin haben, für ihre „Partner“ berechenbar zu sein? Was, wenn Trump es genau andersherum sieht, weil er die lieben „Partner“ vor allem für Konkurrenten hält, die Amerika ausnutzen?
    Wenn hiesige Politiker und Medien kritisch über Trump herziehen, dann verraten sie einerseits viel über das deutsch-europäische Interesse an der Weltordnung vor Trump, die sich für die eigenen Ambitionen offenbar prächtig ausnutzen ließ. Darum sind andererseits brauchbare Auskünfte darüber, was Trump eigentlich warum an den internationalen Verhältnissen auszusetzen hat und was er darum mit aller Macht zu ändern gedenkt, aus solchen Kreisen eher nicht zu haben.
    Diese theoretischen Auskünfte soll es auf unserer Veranstaltung geben. Die darum auch eines ganz gewiss nicht im Angebot hat: die Verwechslung der Kritik des Trump’schen Aufbruchsprogramms mit dem Wunsch nach einer Rückkehr zu den guten alten Zeiten des guten alten Westens, den es so, wie er heute beschworen wird, nie gegeben hat. Und schon gar nicht wird die Kritik, die wir zu bieten haben, die Hoffnung aufkommen lassen, dass ausgerechnet mit ganz viel deutsch-europäischer Tatkraft in Sachen „neuer Verantwortung für die Welt“ vielleicht doch alles nicht so schlimm wird.