Archiv der Kategorie 'Vortrag'

Donnerstag, 15. Dez. 2011, Diskussionsveranstaltung: Rechter Terror, Rechte Gedanken

GegenStandpunkt & Diskussion:

Was ist Rechter Terror und woher kommt er?

Wann: Donnerstag, 15. Dezember, 19.30 Uhr
Wo: Karlsruhe, Werderstraße 28, Planwirtschaft

Die öffentliche Debatte zu den brutalen Taten des NSU ist sehr schnell dazu übergegangen, das Versagen des Staates in Form von Verfassungsschutz und Polizei zu skandalisieren. Eine Frage kam deshalb einmal mehr wieder nicht zur Sprache:
Was ist Rechter Terror und woher kommt er?
Wir halten das für einen Fehler – insbesondere dann, wenn man angesichts der rechten Gewalt ausgerechnet einen härteren Einsatz der staatlichen Gewalt gegen Rechts fordert. Im Moment sieht es ja so aus, als ob der Staat das aus seinen eigenen Gründen schon machen wird. Nur:
Was ist damit gegen Rechte Gedanken wirklich geleistet?

Diesen Fragen wollen wir in der Diskussion nachgehen und laden alle dazu ein, die wie wir etwas gegen Rassismus und Nationalismus tun wollen.

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20.10.2011, Vortrag und Diskussion: Mehr Schulden für den Euro – Europas Staaten kämpfen um ihren Kredit und verarmen ihre Völker

GegenStandpunkt & Diskussion:

Mehr Schulden für den Euro

Europas Staaten kämpfen um ihren Kredit und verarmen ihre Völker

Wann: Donnerstag, 20. Oktober, 19.30 Uhr
Wo: Karlsruhe, Werderstraße 28, Planwirtschaft

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Drei Jahre nach dem Zusammenbruch des Finanzsystems im Gefolge der Lehman-Pleite ist es wieder so weit. Wenn das spekulative Vermögen globaler Finanzkapitalisten nicht erhalten bleibt, das in griechischen, portugiesischen, spanischen, italienischen Staatsschulden steckt, wenn sie diese Papiere in großem Stil abstoßen, weil sie ihnen den Wert nicht mehr zumessen, den sie ihnen einmal zugemessen haben, dann droht von neuem ein Crash der Banken, die Verflüchtigung aller Ersparnisse, der Zusammenbruch des Geldverkehrs und überhaupt das Ende des Geldes, in dem die europäischen Staaten wirtschaften. Und klar ist auch: Ökonomisch ist der Wert dieser Staatsschulden schon dahin; erhalten bleibt er nur, wenn ihn die Geldkapitalisten gegen ihr eigenes Urteil von der Politik garantiert bekommen.

Dafür gefordert sind Bürgschaften und Kapitalhilfen von Euro-Staaten, die noch Kredit haben, also Schulden machen können, für die sie mit ihrem Staatshaushalt und Steueraufkommen einstehen. Wenn nun der deutsche Steuerzahler als das entscheidende Subjekt der neuen Runde der Finanzmarkt-Rettung gehandelt wird, das einerseits geschont, andererseits für die notwendigen Maßnahmen gewonnen werden müsse, dann ist das gelogen: Regierungen machen von der Zustimmung der Leute nicht abhängig, was sie national und europapolitisch nötig finden. Umgekehrt stimmt die Sache schon: Natürlich sind es immer die Bürger, die mit ihren Steuern für die souveränen Beschlüsse der Finanzpolitiker gerade stehen.

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29.09.2011, Vortrag: Von Bomben zum „Schutz der Bevölkerung“ zum Sturz Gaddafis – Bilanz einer „humanitären Aktion“

GegenStandpunkt & Diskussion:

Von Bomben zum „Schutz der Bevölkerung“ zum Sturz Gaddafis
Bilanz einer „humanitären Aktion“

Wann: Donnerstag, 29. September, 19.30 Uhr
Wo: Karlsruhe, Werderstraße 28, Planwirtschaft

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Die offizielle Begründung der Bombardierung Libyens durch die NATO lautete: der libysche Staatschef Gaddafi massakriert sein Volk. Jedem ist sofort klar: Das darf der nicht. Zivilisierte europäische Staatschefs können nicht zulassen, dass ein nordafrikanischer Potentat Bomben wirft und Menschen tötet, da müssen sie schleunigst hin und selbst Bomben werfen, natürlich um Menschenleben zu retten. Die Leichen, die bei ihrer Rettungsaktion selbstverständlich anfallen, zählen entweder zu den Bösen, denen es recht geschieht, oder sie fallen unter Kollateralschäden an Unschuldigen, die halt nicht zu vermeiden sind, wenn Bomberflotten die Freiheit bringen.

Gegen einen „Verrückten“ wie Gaddafi ist – um der Menschlichkeit willen – eben alles erlaubt: Der soll nichts anderes im Sinn gehabt haben, als sein Volk auszulöschen – wollte er etwa, nach vollbrachter Tat, ganz alleine in seiner Wüste auf dem Öl sitzen? So absurde Zielsetzungen lasteten die kriegführenden NATO-Staaten und ihre Medien der libyschen Führung an, die einen bewaffneten Aufstand bekämpfte: Gaddafi wollte siegen und die von ihm geschaffene öffentliche Ordnung wiederherstellen. Dieses Ziel sollte Machtmenschen wie Sarkozy und Kollegen weder verrückt noch verbrecherisch vorkommen: Sie selbst bestehen doch bei jeder Regung von Unwillen im Volk darauf, dass der Staat sich den Forderungen „der Straße“ nicht beugen darf. Und wenn sie ihre Polizisten in den Banlieues um Paris die Aufstände randalierender Jungendlicher niederschlagen oder in Deutschland Jahr für Jahr den fälligen Castor-Transport durchkämpfen lassen, dann produzieren die nur deshalb selten Tote, weil sie keine bewaffneten Kämpfer, sondern bloß ausgegrenzte und verwahrloste Jugendliche bzw. demonstrierende Demokraten in Schach zu halten haben.

Inzwischen wurden, wie in jedem Krieg, die ursprünglichen Rechtfertigungen immer unwichtiger. Solange die aus der Luft bekämpften libyschen Truppen nicht besiegt waren, bewiesen alle Akte ihres Widerstands gegen die Koalition der europäischen Eindringlinge ihr Unrecht, und alle Leichen, die durch Kriegshandlungen anfallen, die Unmenschlichkeit des Feindes.

- Bloß – warum wollten die Westmächte Gaddafi, mit dem sie doch jahrelang gute Öl- u. a. Geschäfte gemacht haben, der ihnen bei der Abwehr der Elendsflüchtlinge aus Afrika und, wie man jetzt hört, als Subunternehmer von CIA und MI-5 behilflich war, unbedingt stürzen?

Erklärungsbedürftig ist auch die Art und Weise, wie die Interventionsmächte diesen Krieg vorbereitet und geführt haben. Da gehen Frankreich und Großbritannien erst zur UNO und drängen wochenlang darauf, endlich die Erlaubnis zum Schießen vom UNO-Sicherheitsrat zugestanden zu bekommen. Sobald die USA, die zunächst ablehnen mitzumachen, umschwenken und das Plazet geben, schmieden sie mit ihnen eine Koalition der Willigen. Im sofort darauf begonnenen Krieg leisten die USA mit ihrer überlegenen Militärmacht den wichtigsten Teil des Zerstörungswerks: Sie vernichten Luftabwehr und Luftwaffe des angegriffenen Staates und überlassen den Gegner, der nun im Prinzip gegen die NATO-Mächte wehrlos ist, den Briten und Franzosen. Für ihre Dienste verlangen die hilfreichen Amerikaner freilich, dass die europäischen Kriegstreiber ihr Projekt unter das Dach der NATO stellen. Die aber will gar nicht. Deutschland vor allem, Frankreichs engster weltpolitischer Partner und selbst eine bedeutende Militärmacht im Bündnis, hält von der ganzen Sache nichts und verweigert sogar die weltpolitische Legitimierung des Krieges im Sicherheitsrat. Die NATO, die dann doch will, ist aber nicht bereit, die Aufständischen zum Sieg zu bomben, sondern will nur die Zivilbevölkerung vor Angriffen mit schweren Waffen schützen.

Warum organisieren die NATO-Staaten ihre Bombardements gemeinsam und leisten sich daneben zugleich einen heftigen Konkurrenzkampf um die Fragen,

- wer von ihnen in diesem Krieg die Führung übernimmt,
- wer die Kriegsziele definiert,
- wie viel Gewalt genau nötig ist und wer sie einsetzen soll und darf,
- wer von ihnen eine libysche Nachkriegsordnung maßgeblich zu bestimmen hat?

Und warum wird hierzulande die Frage der „Verlässlichkeit“ deutscher Außenpolitik diskutiert?

14.07.2011, Vortrag: Kubas neuester „Aufbruch zum Sozialismus“

GegenStandpunkt & Diskussion:

Kubas neuester „Aufbruch zum Sozialismus“
Eine Staatsreform in Richtung 3.-Welt-Kapitalismus

Wann: Donnerstag, 14. Juli 2011, 19.30 Uhr
Wo: Karlsruhe, Planwirtschaft, Werderstraße 28

Flyer
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Zitate (korr. Fassung)

Wir laden euch ein, über die Kritik der Parteiführung an ihrer bisherigen Politik und über den Kurs, den Kuba nun einschlägt, mit uns zu diskutieren:

    • Warum glaubt die Kommunistische Partei, der Sozialismus könne ausgerechnet mit einer Fortsetzung des „wirtschaftlichen Öffnungsprozesses“ gegenüber der kapitalistischen Ökonomie gerettet werden?
    • Warum hört sich das Reformprogramm so an, als würden kapitalistische Manager in einem „Sanierungsprogramm“ ankündigen, dass in den Betrieben „weitere Rationalisierungen“ anstünden und den Belegschaften „mehr Effizienz“, ja sogar Entlassungen verordnet werden müssten?
    • Warum kündigt eine Partei, die ihre sozialistische Revolution retten will, der Bevölkerung die Mindestversorgung auf, indem sie die sog. Libreta, die kubanisch-sozialistische Version eines Bedingungslosen Grundeinkommens, abschafft?
    • Warum sollen alle, deren Arbeitskraft in Staatsunternehmen und -verwaltung nicht mehr als brauchbar beurteilt wird, künftig schauen, dass sie ihr Auskommen als Betreiber von Minigeschäften („auf eigene Rechnung“) oder als Lohnarbeiter auf dem Markt finden? Und – was ist das überhaupt für ein Markt?
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Atom-Plakat

Ankündigungstext

17.03.11, Vortrag: Atomkraft im nationalen Energiemix

Der Kapital-Lesekreis Karlsruhe lädt ein zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion:

Das „revolutionäre Energiekonzept“ der schwarz-gelben Regierung:

Atomkraft im nationalen Energiemix – eine Waffe in der imperialistischen Staatenkonkurrenz

Wann: Donnerstag, 17. März 2011, 19.30 Uhr
Wo: Karlsruhe, Planwirtschaft, Werderstraße 28
Flyer (PDF)
Plakat (PDF)

Jetzt hat die deutsche Regierung nach „langem Ringen“ längere Laufzeiten für AKWs und ein „revolutionäres Energiekonzept“ (Röttgen) beschlossen. Energieunternehmen streiten weiter in Riesenanzeigen um das Pro und Kontra. SPD und Grüne werfen der Regierung vor, die Handlungsfreiheit der Politik an Stromkonzerne zu verkaufen, werben damit für sich als souveränere politische Chefs der Nation und drängeln sich schon mal an die Führung der Berliner Demonstrationen gegen das Atomprogramm. Schwer zu sagen, ob AKW-Gegner daran glauben und deshalb schreiben: „Die Bundesregierung ist mit ihren Atomplänen in der Defensive und uneins.“ (Aufruf zur Demo in Berlin). „Angela Merkel hat einen riesigen Fehler gemacht, als sie sich bei Nacht und Nebel von den Strombossen die Atompolitik diktieren ließ. Damit kommt sie selbst bei ihren eigenen Wählerinnen und Wählern nicht durch.“ (Jochen Stay von der Organisation Ausgestrahlt.)
Über das öffentliche Gezeter darüber, wie souverän die Schwarz-Gelben eine neue deutsche Energiepolitik durchbringen, ist sträflich in den Hintergrund geraten, um was es bei dieser Entscheidung geht und welche Interessen und Streitpunkte da in Deutschland überhaupt nur noch zählen. (mehr…)

09.12.2010 – Vortrag und Diskussion – Sarrazin und der öffentliche Streit um „Integration“ und eine angemessene nationale Bevölkerungspolitik

Ein Lehrstück über die Unzufriedenheit der herrschenden Elite und den praktischen Umgang des Staats mit Prekariat und Migranten

Sarazin Bild

Plakat
Flyer

Wann: Donnerstag, 9. Dezember, 19.30 Uhr
Wo: Karlsruhe, Planwirtschaft, Werderstr. 28

Für weitere Diskussionen zu diesem und anderen Themen ist Gelegenheit:
Wann: Dienstag, 14. Dezember, 19.00Uhr
Wo: Karlsruhe, Viktoriastraße 12 (Hinterhof)

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09.06.10, Buchvorstellung mit Albert Krölls: Das Grundgesetz – Kein Grund zum Feiern!

Der Kapital-Lesekreis Karlsruhe lädt ein zu Buchvorstellung und Diskussion:

    Das Grundgesetz: Kein Grund zum Feiern!

    Referent: Prof. Dr. Albert Krölls

    Wann: Mittwoch, 9. Juni, 19.30 Uhr
    Wo: Karlsruhe, Planwirtschaft, Werderstr. 28

    Das Grundgesetz - ein Grund zum feiern?

Angesichts der wenig erfreulichen Lebenslagen eines Großteils der Bevölkerung verwundern die verbreiteten Lobeshymnen auf die Verfassung schon ein wenig. Auch im Jahr nach dem 60. Geburtstag des Grundgesetzes sind objektive Bilanzen von Kosten und Nutzen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung offensichtlich immer noch Mangelware. Die Veranstaltung will diese Lücke schließen, indem die Leistungen eines politischen Gemeinwesens geprüft werden, das Freiheit, Gleichheit, Eigentum, Demokratie, Menschenwürde und Sozialstaat auf seine Fahnen geschrieben hat. Es wird zu klären sein, wie diese hohen Güter und die von allen bedauerten sozialen Notlagen zueinander passen. Die Antworten auf die Frage nach dem Gebrauchswert der staatlichen Ordnung fallen dabei ein wenig anders aus als in den üblichen Festtagsreden.

Flyer und Plakat als PDF. (mehr…)

Vorträge: Lohnarbeit heute (20. April), Gewerkschaft heute (4. Mai)

Anlässlich des 1. Mai lädt der Kapital-Lesekreis Karlsruhe zu einer
kleinen Vortragsreihe mit anschließender Diskussion ein:

Teil 1:
Lohnarbeit heute
Referent: Dr. Theo Wentzke, GEGENSTANDPUNKT-Verlag
Wann: Dienstag, 20. April, 19.30 Uhr
Wo: Karlsruhe, Planwirtschaft, Werderstr. 28

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Teil 2:
Gewerkschaft heute
Referent: Dr. Theo Wentzke, GEGENSTANDPUNKT-Verlag
Wann: Dienstag, 4. Mai, 19.30 Uhr
Wo: Karlsruhe, Planwirtschaft, Werderstr. 28

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Aus dem 1. Mai, der früher einmal als „Kampftag der Arbeiterbewegung“ ausgerufen wurde, ist inzwischen ein gesetzlicher Feiertag geworden. Selbst die Gewerkschaften, die auch heute noch die Organisatoren der Mai-Kundgebungen sind, verstehen diesen Tag inzwischen eher als „Feiertag der Arbeit“ denn als Kampftag. Es scheint, als ob der alte Klassengegensatz, der den 1. Mai einst als Kampftag begründet hat, erledigt ist.

Dabei kündet noch jeder Aufruf der Gewerkschaften von dessen Fortexistenz. Dieses Jahr z. B. stehen die Kundgebungen unter dem Titel:

„Wir gehen vor! – Gute Arbeit, Gerechte Löhne, Starker Sozialstaat“

Es ist wohl immer noch so, dass sich von Arbeit nicht gut leben lässt. Und es ist wohl auch immer noch so, dass die Massen, die den Reichtum produzieren, um die Anerkennung ihrer Interessen kämpfen müssen. Von einem Klassengegensatz wollen sie dabei nichts wissen, deshalb führen sie auch keinen Klassenkampf, sondern stellen „berechtigte Forderungen“.
120 Jahre nach dem ersten 1. Mai-Kampftag hat sich an der Notwendigkeit des Kampfes offensichtlich nichts geändert – allerdings einiges an den Vorstellungen darüber. Die Vortragsreihe soll helfen, diesen Widerspruch etwas aufzuklären.

Als Ergänzung zu beiden Vorträgen wird es Gelegenheit zur Nachbesprechung geben:

Nachbesprechung zum 1. Vortrag: Dienstag, 27.April 2010, 19.00Uhr
Nachbesprechung zum 2. Vortrag: Montag, 10. Mai 2010, 19.00Uhr
Beide Veranstaltungen finden in der Viktoriastraße 12 (Hinterhof) statt. (mehr…)

Mitwoch, 16.12, Vortrag über Bildung am KIT

Wir möchten gerne auf folgende Veranstaltung der Karlsruher Hörsaalbesetzer aufmerksam machen:

Vortrag Prof. Schwarz: „Von der ‚Kunst, alle Menschen alles zu lehren‘ (Comenius) – und was daraus geworden ist“

(via Kitbrennt)

Der Vortrag findet diesen Mittwoch (16.12.) um 15.30 Uhr am KIT in dem von streikenden Studenten besetzten Redtenbacher-Hörsaal statt.

Auf einer Website der Stuttgarter Bildungsstreiker hatten wir auch einen Ankündigungstext zu diesem Vortrag gefunden, der letzte Woche dort schon gehalten wurde:

Vortrag Prof. Hans Schwarz: Von der “Kunst, alle Menschen alles zu lehren” (Comenius) – und was daraus geworden ist. Allgemeine Bildung und berufliche Ausbildung bzw. Qualifikation sind keineswegs Resultat rein pädagogisch motivierten Nachdenkens. Sie sind vielmehr das Ergebnis bildungs- und gesellschaftspolitischer Zielsetzungen. Von einer passgenauen Übereinstimmung individueller Interessen an Bildung und der Nachfrage nach Qualifikation seitens des Beschäftigungssystems kann nicht nur aufgrund der „langen Produktionszeit” von „Bildung” nicht ausgegangen werden. Alltäglich sind vielmehr – und das nicht erst seit der Debatte um die „Greencard” – die Klagen über mehr oder minder große Diskrepanzen zwischen der Eignung des nachwachsenden „Human Capital” und den Erwartungen der Abnehmer von Absolventinnen und Absolventen der verschiedenen (Aus-)Bildungseinrichtungen. Wie das?